Informationen des Bürgermeisters

Parkplatz an der Kita

Der Bürgermeister der Gemeinde teilt mit, das der Parkplatz an der KITA öffentlich genutzt werden kann!

November 2020

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Gelbensande,

unser »Fest der Lebensfreude« am 3. Oktober 2020 hat gezeigt, dass viele den Wunsch haben, sich mit ihren Nachbarn und Freunden zu treffen. Und es war schön, dass die Kinder den Mitmachzirkus am »Heidetreff«mit großer Begeisterung angenommen haben. Fast 500 Besucher, eine Teilnehmerzahl,die die Organisatoren für ihre Aktivität mehr als belohnt. Die Hygienevorschriften waren aus meiner Sicht sehr streng, aber alle haben sich freiwillig daran gehalten. Dank an alle,die dieses Fest unter diesen ungewohnten Bedingungen organisiert haben, auch mit dem Wissen, dass alles ganz kurzfristig abgesagt werden kann. Vor einiger Zeit habe ich geschrieben, dass an der zukünftigen Entwicklung der Energieversorgungsgesellschaft intensiv gearbeitet wird. Wir wollen unsere Gesellschaft so auf-stellen, dass sie für die nächsten 20 bis 25 Jahre die Wärmeversorgung auf hohem Niveau sichert. Die ersten Ergebnisse liegen nun in einer Studie vor. Die Aufgabenstellung der Gemeindevertreter an das beauftragte Ingenieurbüro lautete, untersucht alle Varianten, lasst keine Möglichkeit ungeprüft. Untersucht wurde die Wärmeversorgungdurch Tiefengeothermie, Solarthermie, Erdgas, Heizöl, Biogas und Holzhackschnitzel. Die Geothermie hat in unserer Region keine Erfolgsgarantie, somit wird sie für die weiteren Untersuchungen ausgeschlossen. Alle anderen Wärmeträger werden weiter bewertet. Parallel zu den Energieträgern wurden auch verschiede Standorte geprüft, so der jetzige Standort, die Freifläche an der Bleiche und andere Möglichkeiten. Hier erfolgen weitere Untersuchungen. Das Ingenieurbüro vergleicht in den kommenden zwei Monaten fast an die Dutzend Varianten, um dann am Jahresende der Gemeindevertretung eine machbare Lösung vor zuschlagen. Geplant ist eine entsprechen de Beschlussfassung im Januar 2021.

Die Gemeindevertretung hat mehrheitlich auf ihrer Sitzung Anfang Oktober die Einrichtung einer Erinnerungsstätte für die gefallenen und verschollenen Soldaten des Zweiten Weltkrieges bestätigt. Im Mai 2020 jährte sich zum 75. Mal das Ende des Zweiten Weltkrieges. Rund um den Globus wurde an dieses Ereignis erinnert, das ist darauf zurückzuführen, dass es sich beim Zweiten Weltkrieg um einen globalen Krieg handelte, der auf einem größeren Gebiet und mit größerer Gewalt geführt worden war, als jeder vorherige Krieg in der Geschichte. Die Erinnerung an das Ende des Zweiten Weltkriegs in der Bundesrepublik unterscheidet sich jedoch grundlegend von der in anderen Ländern, was in erster Linie darauf zurückzuführen ist, dass dieser Krieg von den Deutschen, genauer gesagt vom nationalsozialistischen Regime, angezettelt wurde,dass er insgesamt mehr als 50 Millionen Menschenleben kostete und mit einer totalen Niederlage endete. In der Gemeinde Gelbensande wurde in den vergangenen zwei Jahrzehnten sehr intensiv an der Aufarbeitung des Zweiten Weltkrieges gearbeitet.

So entstanden in dem genannten Zeitraum auf dem Friedhof

• die Erinnerungsstelle für die polnischen Zwangsarbeiterinnen und

• der Erinnerungsstein für die 110 an TBC verstorbenen Männer und Frauen Aufgearbeitet wurde

• die Grabstelle für den ehemaligen Theologieprofessor und Rektor der Rostocker Uni, Prof. Brunstädt und

• die Grabstelle für Frau Schmidt, der letzten Grabstelle zum Ende des Krieges.

An diesen Stellen wird an Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft erinnert. Wie steht es aber um die gefallenen und verschollenen deutschen Soldaten. Diese sind nicht in unserer Gemeinde bestattet worden. Auf einer Reihe von Familiengrabsteinen auf dem Friedhof Gelbensande wird an die gefallenen Söhne und Väter erinnert. Der Sozialauschuss der Gemeindevertretung Gelbensande hat bereits im Jahr 2019 vorgeschlagen, diese Grabsteine in würdiger Form zusammenzustellen. Diese schlichte Erinnerungsstätte ist jetzt gegenüber dem Kriegerdenkmal entstanden. Sie ist in ihrer Sprache und Gestaltung ein völliger Gegensatz zu dem Kriegerdenkmal für den 1. Weltkrieg. Wollte man 1926 noch die gefallenen»Helden« ehren, so gedenken wir heute den gefallenen und verschollenen Soldaten als Opfer eines verbrecherischen Regimes.

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner,

in den vergangenen Jahren wurden die Eltern unserer Neugeborenen immer zu Kaffee und Kuchen eingeladen, es kam zu netten Gesprächen und die Erziehenden bekamen einen Sachgutschein in Höhe von 100,- €. Diese Veranstaltung wurde bis jetzt immer weiter nach hinten verschoben, es sollte unter den Corona-Bedingungen kein Risiko eingegangen werden. Da sich die Lage nicht geändert hat, wird in diesem Jahr, hoffentlich ausnahmsweise, dieser Gutschein mit der Post zugestellt.

Bleiben Sie gesund!

Manfred Labitzke,

Bürgermeister

Oktober 2020

Oktober 2020

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Gelbensande,

noch immer bewegt uns die Corona-Pandemie, auch wenn es inzwischen deutliche Erleichterungen gibt. In unserer Gemeinde sind zahlreiche Veranstaltungen ausgefallen, so das lange vorbereitete Dorffest, das 30-jährige Chorjubiläum, das Fußballturnier und auch der Amtsausscheid der FFW. Bereits vor der Sommerpause haben sich mehrere Initiatoren zusammengefunden und beraten, was man unter den aktuellen Bedingungen machen könnte.

Geboren ist die Idee eines »Festes der Lebensfreude« am 3.10. Es ist alles vorbereitet. Am Nachmittag »Familienkaffee« im Mehrgenerationenhaus »Heidetreff« und auf der Freifläche ein Mach-Mit Zirkus für die Kinder. Danach eine Abschlussgala mit dem Chor. Mit dem Laternenumzug wird der Ort gewechselt. Das Lagerfeuer auf der Bleiche rundet den Tag ab. Wir werden aber alle Hygienebestimmungen einhalten. Wir waren solange diszipliniert, dass sollte auch weiterhin so bleiben.

Verwaltungen vergessen wenig. Der Unteren Naturschutzbehörde ist aufgefallen, dass die Gemeinde Gelbensande als Ausgleichspflanzung für das B-Plangebiet »Holtrand« noch 1 Hektar Wald aufforsten muss. In den 1990er Jahren war dafür eine Fläche am Hirschburger Landweg, westlich an der Waldkante vorgesehen. Es gab bei den Gemeindevertretern keine Diskussion, natürlich wollen wir die übernommene Aufgabe realisieren. Zur Umsetzung gab es mehrere Gedanken:

> Wir kaufen uns mit Öko-Punkten frei. Es wird dann irgendwo im Bundesland eine adäquate Fläche aufgeforstet.

> Oder, wir forsten die ursprünglich geplante Fläche auf, entweder mit einer Firma, möglich wäre aber auch, dass wir mit den Einwohnerinnen und Einwohnern im Frühjahr 2021 die Aufforstung durchführen. Eine Besichtigung vor Ort hat ergeben, dass ein Teil der genannten Fläche wahrscheinlich schon Wald ist. Ca. 2/3 sind aber noch Wiese. Wir prüfen jetzt folgende Variante: Der natürlich entstandene Wald bleibt, wie er ist. Die ca. 6.000 m² Wiese werden in Zukunft extensiv bewirtschaftet. So genutzte Grünlandflächen zählen zu den artenreichsten Lebensräumen der Agrarlandschaft. Sie sind Lebensraum für zahlreiche Pflanzen- und Tierarten, wie z.B. für viele, teils seltene Blumen- und Gräserarten, für Heuschrecken und Schmetterlinge, für Vögel (Wiesenbrüter!) und Säugetiere. Und nicht zuletzt ist die extensive Dauergrünlandnutzung als Agrarumweltmaßnahme förderfähig (Förderbetrag 150 €/ha und Jahr).

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner,

immer wieder machen Sie darauf aufmerksam, dass es in der Gemeinde fehlende Gehwegstücke gibt, dass Bordsteinkanten an Straßenübergängen zu hoch sind, dass Ecken in der Dämmerung und in der Nacht nicht ausreichend ausgeleuchtet sind. Es sind Barrieren, die das Alltagsleben erschweren. Ich stimme mit vielem überein: Barrierefreiheit ist ein Qualitätssiegel für eine Gemeinde. Barrierefreiheit wird zunehmend zu einem baulichen und sozialen Qualitätsmerkmal in den Städten, aber auch in den Dörfern. Das gilt gleichermaßen für die Wohnquartiere der Wohnungsgesellschaft, für jede öffentliche Einrichtung, für alle Wege und Plätze. Die uneingeschränkte Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger am öffentlichen Leben ist Voraussetzung für ein lebendiges Gemeinwesen, für aktive Mitwirkung, für die Übernahme von Verantwortung und für bürgerschaftliches Engagement. Die Schaffung von Barrierefreiheit ist auch eine Investition in die Zukunft. Um möglichst eigenständig leben zu können, sind ältere Menschen und Menschen mit Einschränkungen nicht nur auf geeignete Rahmenbedingungen in der eigenen Wohnung angewiesen. Von besonderer Bedeutung für ein selbst bestimmtes Leben im Alter sind vor allem die Erreichbarkeit und Nutzbarkeit des öffentlichen Raumes, dazu zählen alle Straßen, Wege und Plätze und Parkanlagen. Entscheidendes Merkmal ist, dass die Fläche für jeden und möglichst zu jeder Zeit frei zugänglich ist. Die barrierefreie Gestaltung muss in jedem Fall neben den Bewegungs- und Begegnungsflächen auch die Elemente der Ausstattung und Möblierung, der Orientierung, Beschilderung und Warnung berücksichtigen sowie die Beleuchtung einbeziehen.

Uns allen sollte immer wieder bewusst sein, Barrierefreiheit muss immer wieder neu gedacht, immer wieder neu betrachtet werden. Gehen wir mit offenen Augen durch unsere Dörfer, machen wir darauf aufmerksam, wo wir Veränderungen vornehmen müssen. Sprechen Sie mich, sprechen Sie Ihren Gemeindevertreter an.

Auf der Einwohnerversammlung zur Variantenplanung für die Fläche zwischen dem Schlossweg und der B 105 wurde vereinbart, dass im Oktober 2020 konkrete Vorschläge vorgelegt werden. Diese Beratung findet am 23. Oktober um 19.00 Uhr in der Sporthalle statt.

Genießen sie die Herbsttage.

Manfred Labitzke, Bürgermeister

September 2020

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Gelbensande,

die Gemeindevertretung hat sich im Monat August mit zwei wichtigen Themen auseinandergesetzt, mit der ehemaligen Betriebsfläche der Osmose einschließlich des Walles hinter dem Mehrgenerationenhaus und mit der weiteren Ausgestaltung der sozialen Leistungen für die Generationen in der Gemeinde.

1991 schrieb eine Schülerin aus Gelbensande im Rahmen eines Projektes: »Die Osmose ist seit DDR-Zeiten ein verseuchtes Gebiet, weil die Stämme in ein Gift gelegt wurden, um sie gegen Schädlinge zu schützen. Durch undichte Wannen, in denen die Stämme lagen, gelangte das Gift in den Boden und verseuchte das Gelände …. Der Boden kann nicht entsorgt werden, weil sich das Umweltamt nicht für die Art der Sanierung entscheiden kann. Die beste Art der Sanierung wäre, den Boden auszutauschen. Auf dem Gebiet soll ein kleiner Gewerbepark entstehen, wenn der Boden saniert wurde. Eine Architektengruppe nimmt den Bau in Angriff.«

Soweit die Schüler vor fast 30 Jahren. 2021 soll es nun Realität werden. Die GAA, die »Gesellschaft für Abfallwirtschaft und Altlasten Mecklenburg-Vorpommern mbH«, wird im nächsten Jahr das ehemalige Betriebsgelände sanieren. Ab März 2021 wird die GAA im Auftrag und in Zusammenarbeit mit der Gemeinde und der Wohnungsgesellschaft den kontaminierten Wall entsorgen. Das beauftragte Ingenieurbüro favorisiert einen trapezförmigen, 4 Meter tiefen Graben. Der kontaminierte Boden wird ausgebaggert und durch »sauberen« Boden ersetzt. Durch diese Verfahrensweise kann langfristig die Kontaminierung des Grundwassers vermindert werden. Die Gesamtkosten für die Wallsanierung übersteigen die Millionen-Grenze. Die Gemeinde und die Wohnungsgesellschaft haben entsprechende Förderanträge gestellt, so dass die finanzielle Belastung deutlich gemindert wird. Ab dem Jahr 2022 kann dann mit der Nutzung der jetzt brachliegenden 4 Hektar begonnen werden.

In der Gemeinde Gelbensande war und ist die Unterstützung sozialer, generationsübergreifender Projekte fast eine Pflichtaufgabe. Das betrifft die Arbeit mit den Senioren ebenso wie mit Kindern und Jugendlichen. Unser Mehrgenerationenhaus »Heidetreff« ist nach wie vor als Kinder-, Jugend- und Bürgerbegegnungszentrum der Schwerpunkt und wird in Gelbensande multikulturell genutzt. Der Kreisverband der Volkssolidarität nimmt für uns die Aufgaben als freier Träger war. Im Haushaltsjahr 2021 wird die Gemeinde Gelbensande ca. 62.200 € als Gesamtkostenzuschuss für die Volkssolidarität einplanen. In den vergangenen Jahren sind die Kosten für die Gemeinde deutlich angestiegen. 2013 betrugen sie noch 30.000 €. Durch personelle Umstrukturierungen stiegen sie im Jahr 2018 auf 47.000 €. Diese finanziellen Aufwendungen der Gemeinde sicherten, dass das Mehrgenerationenhaus immer seine Aufgaben erfüllen konnte. Es gibt immer wieder Vorschläge, dass die Gemeinde die Betreibung des »Heidetreffs« in eigener Regie übernimmt. Ich bin der Auffassung, das würde zu einem deutlichen Rückschritt führen. Das Mehrgenerationenhaus sollte soziale Projekte in voller Breite unterstützen, auch in enger Zusammenarbeit mit anderen Trägern. Dazu gehören auch die Selbsthilfegruppen. In Selbsthilfegruppen schließen sich Menschen zusammen, die ähnliche Probleme, Süchte, Krankheiten oder Behinderungen haben und sich dadurch im täglichen Leben eingeschränkt fühlen. Sie dienen dem Erfahrungs- und Informationsaustausch, der gegenseitigen emotionalen Unterstützung und Motivation. Selbsthilfegruppen werden meist ehrenamtlich von engagierten Betroffenen geleitet. Bei Erfüllung bestimmter Kriterien werden sie finanziell bei uns in der Gemeinde und auch durch alle Gemeinden des Amtes Rostocker Heide (z.B. Raummiete) unterstützt.

Liebe Einwohnerinnen und liebe Einwohner,

Corona hat uns nach wie vor im Griff. Auch wenn sich zurzeit die Einschränkungen in Grenzen halten, kann es jederzeit wieder zum Lockdown kommen. Bleiben wir diszipliniert, leben wir mit den notwendigen Einschränkungen, denken wir an unser aller Gesundheit.

Ich wünsche Ihnen noch schöne Septembertage und bleiben Sie gesund!

Manfred Labitzke

Bürgermeister

August 2020

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Gelbensande,

am 26. Juni des Jahres haben sich in der Sporthalle über 50 Einwohnerinnen und Einwohner getroffen, um gemeinsam über eine mögliche Nutzung der ehemaligen Osmosefläche nachzudenken. Der großen Mehrheit war bewusst, dass sich hier für die zukünftige Entwicklung der Gemeinde ein weites Feld öffnet. Alle Ideen und Vorschläge wurden durch den Moderator erfasst, kein Gedanke sollte in der Versenkung verschwinden.

Die ehemalige Osmosefläche befindet sich zurzeit im Eigentum des Landes MV. Wenn die Gemeinde auf der Grundlage der Vorschläge ein tragfähiges Konzept hat, wird sie sich um den Kauf dieser 4 Hektar bewerben. Erste Gespräche wurden bereits geführt. Hier können dann neue Sportanlagen, ein Bolzplatz, Möglichkeiten für den Seniorensport und notwendige Sanitär- und Aufenthaltsräume für die Sportler entstehen. Der jetzige Sportplatz kann dann Raum für das Wohnen in unterschiedlichen Formen bieten. Die ersten Varianten werden auf einer Einwohnerversammlung im Oktober vorgestellt. Noch ist aber keine Entscheidung gefällt, es ist noch alles offen.

Die Gemeindevertretung hat am 16.7.2020 einen wichtigen Beschluss zur zukünftigen Wärmeversorgung in der Gemeinde durch die Energieversorgungsgesellschaft mbH Gelbensande gefasst. In Gelbensande besteht für das Neubaugebiet und für das Wohngebiet »Holtrand« Anschlusszwang an die Wärmeversorgung durch die Energieversorgungsgesellschaft mbH Gelbensande (EVG). Die EVG kauft die Wärmeenergie von der Biomasse GmbH zu 96% ein. Diese erzeugt die Wärme aus Holzhackschnitzel. Ca. 4. % werden auf der Basis Heizöl durch die EVG erzeugt. Es werden alle Wohnungen in den Fünfgeschossern, 7 Großkunden und 90 Eigenheime versorgt. Die Anschlussleistung beträgt 3.500 kW (3.800 MWh p.a.) Der Wärmeliefervertrag zwischen der EVG mbH und der Biomasse mbH läuft zum 31.12.2022 aus. Es besteht die Möglichkeit,

• den Wärmeliefervertrag um weitere 10 Jahre zu verlängern,

• die Biomasse mbH durch die EVG mbH zu erwerben oder

• den Wärmeliefervertrag zu kündigen und den Rückbau durch die Biomasse mbH zu fordern.

Die Gemeinde als Gesellschafter der EVG mbH muss diese Entscheidung treffen. Ausgangspunkt für die Entscheidung ist unter anderem der gegenwärtige Zustand der Wärmeversorgung. Positiv zu bewerten ist:

• Durch die Fernwärmesatzung gibt es eine gesicherte Wärmeabnahme.

• Den Kunden kann ein »auskömmlicher« Wärme-Arbeitspreis (13 Ct/kWh Brutto) angeboten werden.

• Durch die Wärmeerzeugung auf der Basis von Biomasse gibt es eine regenerative Erzeugung, die zukunftsfähig ist.

• Die Wärmeerzeuger der Biomasse mbH sind 10 Jahre alt, sie haben aber noch eine Restlaufzeit von 10 Jahren.

Negativ ist:

• Die Wärmeerzeuger der EVG sind älter als 20 Jahre.

• Das alte Wärmeverteilnetz ist seit 35 Jahren in Betrieb.

Die Gemeindevertreter haben sich das Ziel gestellt, bis zum Jahresende ein Konzept zu beschließen, wie die Wärmeversorgung bis zum Jahr 2045 aussehen könnte. Auf Vorschlag der Landwerke GmbH, die die Gemeinde bei der Umsetzung des zukünftigen Konzeptes coacht, sind nachstehende Untersuchungen durchzuführen:

1. Kostenschätzung (Vergleich) Hackschnitzelheizwerk »Repowering« (Ersetzen) altes Heizwerk inkl. Peripherie vs. Neubau

2. Rechnerische Untersuchung der Möglichkeit der Reduzierung von Netzverlusten durch veränderten Einspeisepunkt zwischen den beiden Teilnetzen

3. Kostenschätzung für die Errichtung einer thermischen (Groß)Solaranlage von ca. 500 kWp

4. Kostenschätzung für Errichtung eines biomethanbetriebenen Blockheizkraftwerkes, inkl. Erdgas- und Stromnetzanschluss mit Betriebskostenschätzung

Diese Untersuchungen werden durch ein zu beauftragendes Ingenieurbüro durchgeführt. Ende Oktober/Anfang November werden die Ergebnisse der Öffentlichkeit vorgestellt.

Ich wünsche Ihnen noch schöne Sommertage und bleiben Sie gesund!

Manfred Labitzke, Bürgermeister

Kontakt

Bürgermeister

Manfred Labitzke

über

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Eichenallee 20

18182 Gelbensande

Öffnungszeiten:

jeden 1. und 3. Dienstag im Monat

von 16:00 - 18:00 Uhr

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18182 Gelbensande

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