Informationen des Bürgermeisters

Dezember 2021

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Gelbensande,

können Sie sich noch an das »alte Normal« erinnern? An die Zeit vor dem März 2020? Das Jahr 2020 war schon seltsam, aber 2021 war noch seltsamer. Wie sah die Welt vor Corona aus? Was hat sich durch Covid 19 verändert? Was bleibt uns von dem, was wir in der Pandemie erlebt haben bzw. neu erlernen mussten?
Das »neue Normal« wird anders aussehen. Und auch die neuen Impfstoffe und die zu erwartenden Medikamente werden den alten Zustand nicht wiederherstellen. Wir befinden uns inmitten einer gewaltigen Umwälzung, die alle unsere Lebenssysteme erfasst. Viele liebgewonnene Tätigkeiten und Traditionen stehen auf den Prüfstand. Ja, es betrifft uns in der Gemeinde auch. Wie gehen wir mit Dorffesten um, haben wir Alternativen zu den gewohnten Seniorengeburtstags- und Weihnachtsfeiern? Sind Begegnungen mit den Eltern der neugeborenen Kinder, Begegnungen der ehrenamtlich Tätigen aus der Gemeinde weiterhin vertretbar? Wie können wir alle Einwohnerinnen und Einwohner in den demokratischen Entscheidungsprozess einbeziehen?
Ein Dorffest in abgespeckter Form haben wir auch in diesem Jahr durchgeführt. Am 11. November wurden von den 13 Neugeborenen 7 bei Kaffee und Kuchen im Mehrgenerationenhaus »Heidetreff« begrüßt.


Der Seniorenbeirat der Gemeinde hat aber vorgeschlagen, die Seniorenveranstaltungen nicht durchzuführen, die pandemische Situation zwingt uns letztendlich dazu. Gemeinsam mit dem Beirat und dem Team des Mehrgenerationenhauses werde ich mich aber bei den Seniorinnen und Senioren zu Weihnachten melden. Lassen Sie sich überraschen!

Am 3. Dezember d.J. ab 17.00 Uhr werden wir alle gemeinsam den diesjährigen Weihnachtsbaum auf der »Bleiche« einsingen. Ein kleiner Trost.

Jubiläen in der Gemeinde fordern uns indirekt auf, sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen. Am 11. Oktober 2025 jährt sich zum 100. Mal die Einweihung der Kirche in Gelbensande. Für Kirchen ein geringes Alter. Der Sozialausschuss hat sich auf seiner Sitzung im November in einer ersten Diskussion dazu verständigt, ob und wie mit diesem Jubiläum umgegangen werden soll.
Etwas zur Geschichte des Friedhofes und seiner Kirche. Die Verstorbenen aus Willershagen wurden seit dem Bestehen der Kirchgemeinden in Mecklenburg, also seit dem 13. Jahrhundert, in Blankenhagen bestattet, die Verstorbenen aus der Ortschaft Gelbensande in Volkenshagen. Auf dem Friedhof in Volkenshagen befinden sich heute noch Grabstellen bekannter Gelbensander Familien. Die Veränderungen aus dem Jahr 1919 führten dann zu Umstrukturierungen in der mecklenburgischen Landeskirche. Seit 1925 gehören alle Christen des evangelisch-lutherischen Glaubens aus den Gemeinden Willershagen und Gelbensande zur Kirchgemeinde Blankenhagen. Der Gemeindevorsteher Kranz schlug im Jahr 1924 auf einer Gemeinderatssitzung den Bau einer eigenen Kirche vor, welcher einstimmig angenommen wurde. Baumeister Wilbrandt wurde mit dem Bau beauftragt. Im Mai 1925 wurde mit dem Bau der Kirche begonnen, im September 1925 war sie fertig gestellt. Die Einweihungsfeierlichkeiten erfolgten am 11. Oktober 1925.
In Vorbereitung auf dieses Jubiläum wird die Gemeindevertretung Anfang 2022 die Bildung einer Arbeitsgruppe vorgeschlagen. Wer Interesse an einer Mitarbeit hat, meldet sich bitte beim Sozialausschussvorsitzenden Maik Siewert oder bei mir.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,


ich wünsche Ihnen ein frohes Weihnachtsfest, ruhige Stunden zwischen den Jahren und einen guten Start in das Jahr 2022. Mögen die vergangenen zwei Jahre uns stark gefordert haben, das neue Jahr gehen wir gemeinsam mit neuer Kraft an.
Ich wünsche Ihnen, uns allen, dass wir auch weiterhin mit Zuversicht und Optimismus in die Zukunft schauen.

Manfred Labitzke

Bürgermeister

November 2021

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Gelbensande,

wenn wir aus dem Fenster schauen oder uns im Freien bewegen, erleben wir einen wunderbaren goldenen Herbst. Es geht mir wie vielen anderen, der Herbst ist eine wunderbare Jahreszeit. Und die nebligen Tage haben ihren Reiz.

Ich habe den Eindruck, dass in der Arbeit der Gemeindevertretung wieder eine gewisse Normalität einzieht, auch wenn wir die notwendigen Hygieneregeln einhalten müssen. Die Arbeit in den Ausschüssen konzentriert sich bis zum Jahresende 2021 auf die Erarbeitung des Gemeindehaushaltes 2022. Zu hoffen ist, dass die Umsetzung der einzelnen Maßnahmen dann reibungsloser erfolgt als in den Pandemiezeiten.

Auf ihrer Sitzung am 30.9.2021 stand nochmal die Finanzierung der Jugendsozial- und der Gemeinwesenarbeit im Mehrgenerationenhaus »Heidetreff« auf der Tagesordnung. Die übergroße Mehrheit der Kommunalvertreter war damit einverstanden, dass die Volkssolidarität Rostock-Land als Träger auch in den kommenden Jahren in Erscheinung tritt. Im Haushalt 2022 werden dafür die notwendigen finanziellen Mittel bereitgestellt. Alle Redner waren der Auffassung, dass gerade die soziale Arbeit durch die Mitarbeitenden nicht hoch genug gewürdigt werden kann.

Nach mehreren Verzögerungen konnten die Gemeindevertreter endlich die Vergabe der Bauleistungen für den Gehweg Heidering 14 bis 19 beschließen. Am 15. September d. J. fand die Bauanlaufberatung statt, so dass jetzt mit einer zügigen Realisierung zu rechnen ist. Im Rahmen dieser Baumaßnahmen werden dann auch die Übergänge zwischen den Gehwegen im Neubaugebiet barrierefrei ausgeführt und die abgesenkte Stelle am Bahnübergang nach Willershagen wird in Ordnung gebracht.

Die Gemeindevertretung hat ebenfalls den Winterdienst für die Winter 2021/22 und 2022/23 neu vergeben. Der bisherige Dienstleister hatte den langjährigen Vertrag aus objektiven Gründen gekündigt.

Ende September konnten wir den Kindern der Gemeinde zwei neue Spielgeräte auf der »Bleiche« übergeben. In den vergangenen Herbstferien war zu erleben, mit welcher Begeisterung diese durch die Mädchen und Jungen in Beschlag genommen wurden. Damit ist aus meiner Sicht ein erster Schritt bei der Gestaltung der Dorfmitte, der »Bleiche« abgeschlossen.

Die Gemeindevertreter haben in den vergangenen Jahren immer mal wieder darüber nachgedacht, wie ein guter Internetauftritt aussehen könnte und wie er praktikabel gestaltet werden kann. Die Präsentation muss aus der Sicht der Bürgerinnen und Bürger betrachtet werden. Die Gemeinde muss sich vor allem als Serviceanbieter und Dienstleister verstehen. Darum sollen die Angebote einer guten gemeindlichen Homepage übersichtlich und verständlich aufgebaut sein. Die Websites sollten auch aktuelle Informationen aus der Gemeindepolitik enthalten, damit Einwohnerinnen und Einwohner sich aus erster Hand informieren können. Themen, die zusammengehören, müssen auch zusammenstehen.

Am 2.10. waren alle Generationen herzlich zu einem »kleinen Dorffest« eingeladen. Die Organisatoren waren sich im Vorfeld unsicher, ob und was unter Pandemiebedingungen möglich ist. Aus diesem Grund waren die Planung und die vertragliche Bindung von Partnern so angelegt, dass wir auch kurzfristig andere Entscheidungen treffen konnten bzw. auch alles absagen konnten. Gemeinsam mit dem Zirkus Renz, den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr und den Mitarbeitenden des »Heidetreffs« ist so eine Minimalvariante geglückt. Dafür Dank an alle Beteiligten. Auf jeden Fall hat die Beteiligung gezeigt, dass sich unsere Einwohnerinnen und Einwohner gerne auf der »Bleiche« treffen.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

in den vergangenen Jahren war es schon eine Tradition, dass junge Eltern zu einer Kaffee- und Kuchenrunde eingeladen wurden. Das findet in diesem Jahr am 11.11. statt.

Ein Tag später, am 12.11., wird das ehrenamtliche Wirken von Frauen und Männern der Gemeinde auf einer Festveranstaltung der Gemeinde gewürdigt. Dabei stehen in diesem Jahr Menschen im Mittelpunkt, die auch in der Pandemiezeit das soziale Leben am Laufen gehalten haben.

Ich wünsche Ihnen, uns allen, dass wir auch weiterhin mit Zuversicht und Optimismus in die Zukunft schauen.

Ihr Manfred Labitzke

Bürgermeister

Oktober 2021

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Gelbensande,

beim Schreiben der ersten Zeile habe ich überlegt, ob eine gendergerechte Anrede angebracht ist. Mir ist bewusst, dass Sprache die Art und Weise beeinflusst, wie wir die Welt wahrnehmen. Sprache bildet unsere Wirklichkeit ab, sie ist das wichtigste Ausdruckmittel, um Werte und Normen zu vermitteln. Das bedeutet, mittels Sprache können wir uns und andere verändern. Vor dem Hintergrund der Umsetzung des Beschlusses des Bundesverfassungsgerichts vom Oktober 2017, der sich auf die Angabe des Personenstandes »weiblich«, »männlich«, »divers« und »keine Angabe« bezieht, leitet sich ein Umdenken ab, hin zu einer gendergerechten Anrede und Sprache. Es gibt aber zurzeit keine mehrheitlich akzeptierte Form, so dass noch etwas Zeit ins Land gehen wird, bis sich eine Hauptform durchsetzt. Das ist noch Zukunft.

Zukunftsgedanken, Festlegungen für die Zukunft, haben die Gemeindevertreter auf ihrer Beratung am 19. August d.J. breit diskutiert und beschlossen. Der Bürgermeister und seine beiden Stellvertreter wurden beauftragt, ausgehend von dem Konzept, dass der jetzige Sportplatz Wohngebiet wird, und auf dem ehemaligen Holztränkplatz der »Osmose« neue Sportanlagen und Möglichkeiten für Kleingewerbe entstehen, Verkaufsgespräche mit dem Umweltministerium zum Erwerb der dekontaminierten Fläche durchzuführen. Der Beschluss wurde einstimmig gefasst. Ein entsprechendes Schreiben wurde an das Ministerium gesandt. Jetzt ist das Ministerium am Zug.

Die OSTSEESTIFTUNG mit Sitz in Greifswald führt gemeinsam mit sieben Partnerorganisationen zwischen 2021 und 2026 das Verbundprojekt »Vernetzte Vielfalt an der Schatzküste« durch. Das Projekt wird im Rahmen des Bundesprogrammes Biologische Vielfalt/Förderschwerpunkt Hotspots der Biologischen Vielfalt realisiert. Einer der Projektschwerpunkte ist die Etablierung interkommunaler Biotopverbünde im gesamten Projektgebiet. Dabei sollen Kerngebiete von Artenvorkommen über Wanderkorridore und kleine Biotop-Trittsteine miteinander verbunden werden, um Tieren und Pflanzen der Kulturlandschaft geeignete Lebensräume zu bieten und so die biologische Vielfalt in den Gemeinden zu fördern. Große Einigkeit gab es beim Beschluss, gemeinsam mit der Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten und der Gemeinde Blankenhagen, dieses Verbundprojekt »Vernetzte Vielfalt an der Schatzküste« umzusetzen. Experten erfassen die Vielfalt der Biotope im Umfeld des Wallbaches und des Haubaches. Auf der Basis dieser Kartierung können dann die drei Gemeinden zielgerichtete Maßnahmen zum nachhaltigen Umbau unserer Landschaft realisieren, immer in enger Zusammenarbeit mit den landwirtschaftlichen Unternehmen und den hier Wohnenden. Die OSTSEESTIFTUNG begleitet uns auf diesem Weg.

Vodafone ist der erste Netzbetreiber in Deutschland, der seine Nutzer ins 5G-Zeitalter gebracht hat. Damit haben sie eine neue Dimension im Mobilfunk eröffnet: mit Datenaustausch in Echtzeit, einem intelligenten Netz und maximaler Kapazität. So erschließt der Betreiber völlig neue Anwendungsfelder für Industrie, Wissenschaft und Entertainment. Mit dem neuen Mobilfunk-Standard 5G erleben wir eine Revolution der digitalen Möglichkeiten. Das mobile Echtzeitnetz macht nicht nur enorm schnelle Datenübertragungen möglich. Es sorgt auch für völlig neue Formen der Vernetzung mit weitaus mehr Geräten und weitaus größerer Flexibilität als alle anderen Netze. Vodafone investiert entschlossen in den neuen Netzstandard. In der Gemeinde betreibt Vodafone einen Mobilfunkmast. Die Mehrheit der Gemeindevertreter war damit einverstanden, dass dem genannten Netzbetreiber ein neuer Pachtvertrag bis zum Jahr 2051 angeboten wird, zu denselben finanziellen Bedingungen, wie sie seit Jahren bestehen. Wir wollen diesen gigantisch technischen Entwicklungssprung mit unterstützen.

Mehrheitlich fasste die Gemeindevertretung den Beschluss, den Teerofenweg, den Weg vom Friedhof zur Meyers Hausstelle, von der BVVG zu erwerben. Dieser Waldweg wird von vielen als Spazier- und Wanderweg bzw. als Laufstrecke genutzt. Das soll auch in den kommenden Jahren so bleiben. Auf der Tagesordnung stand auch die Finanzierung der Jugendsozialarbeit im Mehrgenerationenhaus »Heidetreff«. Es geht hier um einen fünfstelligen Betrag. Träger der Jugendsozialarbeit ist die Volkssolidarität. Die finanziellen Mittel werden zu ca. 40 Prozent durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) bereitgestellt. Der Träger verwaltet die Gelder des ESF und die Gelder, die von der Gemeinde kommen. Im Vorfeld der Sitzung der Gemeindevertretung gab es bei einigen Kommunalvertretern Fragen, die auch in der Vergangenheit offensichtlich nicht überzeugend beantwortet wurden. Aus diesem Grund habe ich als Bürgermeister den Tagesordnungspunkt zurückgezogen. Im September wird es eine Arbeitsberatung der Gemeindevertreter mit dem Jugendamt des Landkreises Rostock und der Geschäftsführung der Volkssolidarität Rostock-Land geben, um alle Ideen zu diskutieren und offene Fragen zu klären. Aus meiner Sicht ist aber die Jugendsozialarbeit in unserer Gemeinde, mit unseren Kindern und Jugendlichen unabdingbar. Viele von ihnen brauchen die Begleitung durch ausgebildetes Personal, das öffnet ihnen den Weg in ihre Zukunft.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

es ist schön zu spüren, dass die Entwicklung unserer Dörfer, Gelbensande und Willershagen, und der ansässigen Unternehmen aufmerksam durch die lokalen Medien verfolgt und positiv dargestellt wird. Auch die Landespolitik reiht sich hier ein. Am 24.9.2021 hat die Ministerpräsidentin unseres Bundeslandes, Manuela Schwesig, dem Pflegeheim »Charlottenhof« Gelbensande einen Arbeitsbesuch abgestattet. Damit wird die Tätigkeit der Mitarbeitenden und der Geschäftsführung hoch gewürdigt.

Ich wünsche Ihnen, uns allen, dass wir auch weiterhin mit Zuversicht und Optimismus in die Zukunft schauen.

Ihr Manfred Labitzke

Bürgermeister

September 2021

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Gelbensande,

wahrscheinlich haben wir in Mecklenburg einen Jahrhundertsommer hinter uns und einen ebensolchen Herbst werden wir vor uns haben. Leider können das nicht alle Menschen in der Bundesrepublik von sich behaupten. Die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, sagte nach der Hochwasserkatastrophe im Süden der Republik: »Eine solche Katastrophe hat Rheinland-Pfalz noch nicht erlebt. Es übersteigt das, was auch erfahrenste Hochwasserretter bei uns je erlebt haben.« Über 170 Menschen verloren ihr Leben durch das Hochwasser. Die Flut hat in der vergangenen Woche mindestens 467 Gebäude mitgerissen, darunter mindestens 192 Wohnhäuser. Auf einer Strecke von 40 Kilometern sind rund 7000 Gebäude und rund 32000 Menschen betroffen. Mindestens 17000 Menschen haben ihr Hab und Gut verloren (Stand: 23.07.2021). Die Liste der Schäden ist deutlich länger. Wir können alle spenden, aber können wir auch mehr machen?

Besitzer von Eigentumsferienwohnungen aus dem »Küstenwald« haben mich gebeten, Kontakt zu einem Amtsbruder in der betroffenen Region aufzunehmen und über diesen Weg stark betroffenen Familien kostenlose Ferien an der Ostsee anzubieten. Dieser Bitte bin ich gerne nachgekommen und habe mich an den Bürgermeister der Gemeinde Adenau gewandt.

Aber auch wir sind in unserer Gemeinde vor Starkregen nicht sicher. Nach dem letzten großen Regen wurden wichtige Schlussfolgerungen gezogen. Die Brücke über den Wallbach wurde umgebaut, weitere Durchlässe erneuert bzw. saniert. Erhebliche finanzielle Mittel wurden in die Schöpfwerke in Graal-Müritz und Hirschburg gesteckt. Viele offene Gräben wurden ausgebaggert. Als letzte Maßnahme wurde durch das Straßenbauamt das Bankett in der Dorfstraße planiert und der dazugehörige Straßengraben ausgebaggert. In den vergangenen Jahren wurde gerade in diesem Straßengraben durch die Anlieger immer wieder Rasenschnitt und anderes Material verbracht. Es ist nicht die Aufgabe der Mitarbeiter des Bauhofes, diesen Rasenschnitt zu entfernen. Ich wünsche mir, dass hier ein Umdenken der Grundstücksbesitzer erfolgt.

In diesem Herbst wollen wir das »Laubprojekt« starten. In der Eichenallee werden im September fünf Big Bags aufgestellt. Diese sind ausschließlich für das Straßenlaub vorgesehen. Die Anlieger brauchen nicht mehr die verschiedensten Säcke und Beutel für das Eichenlaub benutzen, sondern verbringen das Laub in die Big Bags. Die Mitarbeiter »saugen« dann mit ihrer Technik das Laub aus den Säcken und bringen es zum Kompostierwerk. Eine deutliche Arbeitserleichterung! Sollte sich diese Methode bewähren, wird sie in den kommenden Jahren auf andere Straßenzüge übertragen.

Die Gemeindevertreter haben beschlossen, dass die Gemeinde sich am Landeswettbewerb »Unser Dorf hat Zukunft« beteiligt. Die Wettbewerbsunterlagen wurden fristgemäß eingereicht. Am 16.9.2021 kommt die Wettbewerbskommission zu uns und wird sich vor Ort, also in Gelbensande und Willershagen, davon überzeugen, dass unsere Gemeinde wirklich eine Zukunft hat. Es wäre schön, wenn alle Bewohnerinnen und Bewohner zeigen, dass wir wirklich zwei schöne Dörfer haben.

Am 23.9. tagt der Seniorenbeirat des Landkreises Rostock in unserem Mehrgenerationenhaus »Heidetreff«. Die Mitglieder des Beirates wollen damit die aktive Arbeit unseres Seniorenbeirates würdigen und sicherlich auch die eine oder andere Erfahrung mit nach Hause nehmen.

Mitte August führten die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Gelbensande ihre Jahreshauptversammlung für das Jahr 2020 durch. Corona ließ keine frühere Präsenzveranstaltung zu. Der Bericht des Wehrführers Björn Seefeldt machte deutlich, unsere Wehr erfüllt die notwendi-gen Aufgaben, ist sich bewusst, welche Verantwortung sie für die Sicherheit von Menschen und Sachwerten hat. Dafür ein herzliches Dankeschön. Es wurde aber auch darauf aufmerksam gemacht, dass unsere Wehr neue, aktive Mitglieder braucht. Hierzeichnet sich ein Generationenwechsel ab.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

zum Gemeinschaftsleben gehört auch gemeinsames Feiern und Beisammensein. Am 2.10.2021 wollen wir das mit allen Bürgerinnen und Bürgern, mit allen Kindern und Jugendlichen angehen. Ab 14.30 Uhr gibt es eine Zirkusveranstaltung für unsere Jüngsten vor der KITA. Den Eintritt übernimmt die Gemeinde. Ab 15.30 Uhr dann eine norddeutsche heiter-besinnliche Stunde in Hoch und Platt mit »De Plattfoot Klaus«. Um 18.00 Uhr beginnt der traditionelle Umzug vom Heidetreff bis zur Bleiche. Am Lagerfeuer werden sicher viele Gespräche stattfinden. Gegen 20.30 Uhr dann die Feuershow auf der Bleiche. Und wenn alles klappt, werden an diesem Tag auch die neuen Spielgeräte auf der Bleiche eingeweiht. Lassen Sie uns gemeinsam diese Zeit genießen.

Ich wünsche Ihnen, uns allen, dass wir auch weiterhin mit Zuversicht und Optimismus in die Zukunft schauen.

Manfred Labitzke,

Bürgermeister

Kontakt

Bürgermeister

Manfred Labitzke

über

Amt Rostocker Heide

Eichenallee 20a

18182 Gelbensande

Öffnungszeiten:

jeden 1. und 3. Dienstag im Monat

von 16:00 - 18:00 Uhr

Heidering 8

18182 Gelbensande

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038201/5000

Mail: buergermeister-gelbensande@t-online.de

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