Informationen des Bürgermeisters

Parkplatz an der Kita

Der Bürgermeister der Gemeinde teilt mit, das der Parkplatz an der KITA öffentlich genutzt werden kann!

Juli 2021

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Gelbensande,

es scheint, als wenn wir alle den Sommer 2021 in vollen Zügen genießen können. Das Vorzeigen des Impfausweises, der entsprechenden ImpfPass-App, bzw. oder ein Negativ-Test bei öffentlichen Veranstaltungen ist gegen die vielen Vorsichtsmaßnahmen, die wir in den vergangenen Monaten getroffen haben, eine „leichte Übung“.

Die Gemeindevertretersitzung am 27.Mai d.J. war ausnahmsweise eine kurze, trotzdem inhaltsreiche Sitzung. Die Gemeindevertreter haben in den ersten Monaten des Jahres eine Reihe von wichtigen Entscheidungen auf Arbeitsberatungen, Ausschusssitzungen und Gemeindevertretersitzungen getroffen, so dass es auch zulässig ist, mal etwas weniger auf der Tagesordnung zu haben.

Die Gemeindevertreter wurden darüber informiert, dass der Abwasserzweckverband Körkwitz bis 100.000 € für dieses Jahr einplant, um das Regenrückhaltebecken zwischen dem Parkplatz der Wohnungsgesellschaft und der Transitstraße neu zu gestalten. Dabei geht es nicht nur um einen neuen Zaun, sondern um ein Projekt, das eine naturnahe Gestaltung des Umfeldes garantiert (abwechslungsreiche Uferlinie, unterschiedliche Tiefen im Becken zur Entwicklung verschiedener Biotoptypen und eine standortgerechte Bepflanzung) und mögliche Nutzung als Löschwasserreserve prüft.

Abgeschlossen ist der Erwerb des Birkenweges 2 und 5 durch die Wohnungsgesellschaft. Die Räumlichkeiten im Birkenweg 2 sollen ab dem 1. August d.J. als Gemeindebüro, als Bürgermeisterbüro, genutzt werden. Damit ist ein barrierefreier Zugang zu den Sprechstunden gewährleistet. Die Beratungen der Ausschüsse der Gemeinde finden dann, wie die Gemeindevertretersitzung, im Mehrgenerationenhaus „Heidetreff“ statt.

Die Räume im Birkenweg 5 werden an einen bestehenden Markt aus Gelbensande zu marktüblichen Konditionen vermietet. Ziel ist es, das Angebot an Frischeprodukten weiter auszubauen.

Das jetzige Gemeindebüro im Heidering 8 wird nach intensiver Beratung mit den konfessionellen Wohlfahrtsverbänden als Sozial- und Beratungsstützpunkt genutzt. Damit wird für die Einwohnerinnen und Einwohner im Amtsbereich Rostocker Heide das Beratungsangebot weiter ausgebaut als Ergänzung zum Angebot in der „Oase“ im ehemaligen Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Gelbensande.

Mecklenburg-Vorpommern ist geprägt von seinen ländlichen Räumen und den Menschen, die in ihnen leben, lernen und arbeiten. Die Dörfer zeichnen sich durch die Vielfalt der dörflichen Lebensformen, das bau- und kulturhistorische Erbe, das bürgerliche Engagement der Einzelnen und die intensive Einbindung aller Bürgerinnen und Bürger in das dörfliche Leben aus.

Ein attraktives und vielseitiges Dorfleben ist auch wichtiger und zeitgemäßer Bestandteil des vom Landwirtschafts- und Umweltminister Till Backhaus ausgelobten 11. Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“. Die Gemeindevertreter haben beschlossen, an diesem Wettbewerb teilzunehmen. Er soll für uns ein Ansporn sein, unsere beiden Dörfer, Gelbensande und Willershagen auch anderen zu präsentieren, sich als Gemeinschaft darzustellen und allen Interessierten ein positives Beispiel zu geben. Die individuellen Ausgangsbedingungen - Stärken und Schwächen, Risiken und vor allem Chancen – unseres Ortes sollen erfasst werden und daraus können Perspektiven für die Zukunft der Gemeinde dargestellt werden.

Am 16. Juni d.J. erfolgte gemeinsam mit dem Umweltminister der symbolische Spatenstich zur Sanierung der kontaminierten Fläche der Gemeinde und der Wohnungsgesellschaft. Unabhängig von der Nachnutzung des ehemaligen „Holztränkplatzes“ der Osmose wird damit der Bolzplatz und die eingezäunte Fläche am Mehrgenerationenhaus erweitert. Die Ausschüsse werden diese Situation in Vorbereitung auf den Haushaltsplan 2022 in den nächsten Sitzungen diskutieren.

Seit dem 01.01.2001 zahlt die Gemeinde Gelbensande für neugeborene Kinder ein Begrüßungsgeld an die Eltern. Die Höhe des Begrüßungsgeldes wurde in den vergangenen Jahren der entsprechenden Haushaltslage angepasst und beträgt z. Z. 100 Euro pro Kind. Die Auszahlung des Geldes erfolgte unter Vorlage von Quittungen für Kinderbedarf im Amt Rostocker Heide.
Die jetzigen Gemeindevertreter haben beschlossen für neugeborene Kinder, deren Eltern /Mutter am Tag der Geburt seit mindestens 1 Monat in der Gemeinde Gelbensande gemeldet ist, ein Begrüßungsgeld zu zahlen. Das Begrüßungsgeld wird in Form eines Gutscheines feierlich im Rahmen einer Veranstaltung der Gemeinde durch den Bürgermeister oder einen beauftragten Gemeindevertreter übergeben. Die Auszahlung erfolgt in bar im Amt Rostocker Heide. Der Nachweis der Verwendung dieses Geldes wird als nicht mehr zeitgemäß betrachtet. Der Beschluss tritt rückwirkend zum 01.01.2021 in Kraft.

Am 7. Juni d.J. legte Herr Rolf Reuter (Wählergemeinschaft Bürgerinteressen Gelbensande/ Willershagen) sein Mandat als Gemeindevertreter mit sofortiger Wirkung nieder. Er war Mitglied im Bauausschuss und im Haupt- und Finanzausschuss. Er übte die Funktion des 2.stellvertretenden Bürgermeisters aus. Ich bedanke mich bei ihm für die in den zwei Jahren geleistete Arbeit.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

im vergangenen Jahr, am Vorabend des 3. Oktober, haben wir uns unter erschwerten Hygienebedingungen getroffen, die Kinder und ihre Eltern hatten Spaß vor dem Heidetreff, an die Senioren wurde Kaffee und Kuchen ausgeschenkt. Am Abend organisierten die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr das traditionelle Lagerfeuer. Auch in diesem Jahr soll es ähnliche Veranstaltungen geben. Drücken wir uns die Daumen, dass keine 4. Welle unsere Pläne zum Scheitern verurteilt.

Ich wünsche Ihnen, uns allen, dass wir auch weiterhin mit Zuversicht und Optimismus in die Zukunft schauen.

Ihr Manfred Labitzke

Bürgermeister

Juni 2021

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Gelbensande,

es scheint, als wenn wir alle den Sommer 2021 in vollen Zügen genießen können. Das Vorzeigen des Impfausweises, der entsprechenden ImpfPass-App, bzw. oder ein Negativ-Test bei öffentlichen Veranstaltungen ist gegen die vielen Vorsichtsmaßnahmen, die wir in den vergangenen Monaten getroffen haben, eine „leichte Übung“.

Die Gemeindevertretersitzung am 27.Mai d.J. war ausnahmsweise eine kurze, trotzdem inhaltsreiche Sitzung. Die Gemeindevertreter haben in den ersten Monaten des Jahres eine Reihe von wichtigen Entscheidungen auf Arbeitsberatungen, Ausschusssitzungen und Gemeindevertretersitzungen getroffen, so dass es auch zulässig ist, mal etwas weniger auf der Tagesordnung zu haben.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

im vergangenen Jahr, am Vorabend des 3. Oktober, haben wir uns unter erschwerten Hygienebedingungen getroffen, die Kinder und ihre Eltern hatten Spaß vor dem Heidetreff, an die Senioren wurde Kaffee und Kuchen ausgeschenkt. Am Abend organisierten die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr das traditionelle Lagerfeuer. Auch in diesem Jahr soll es ähnliche Veranstaltungen geben. Drücken wir uns die Daumen, dass keine 4. Welle unsere Pläne zum Scheitern verurteilt.

Ich wünsche Ihnen, uns allen, dass wir auch weiterhin mit Zuversicht und Optimismus in die Zukunft schauen.

Ihr Manfred Labitzke

Bürgermeister

Mai 2021

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Gelbensande,

noch immer hält uns die Corona-Pandemie in Atem, sie beeinflusst unseren beruflichen und privaten Alltag, sie bestimmt die Arbeit der Vereine und der Gremien der Gemeindevertretung. Aber die Gemeindevertreter und die sachkundigen Einwohner haben alle Chancen und Möglichkeiten im April und Mai genutzt, um wichtige Beschlüsse zu fassen, um über den breit angelegten Gedankenaustausch die nächsten Entscheidungen vorzubereiten.

Auf die wichtigsten möchte ich eingehen.

In den vergangenen Monaten stand immer wieder die zukünftige Entwicklung der kommunalen Energieversorgungsgesellschaft Gelbensande mbH (EVG mbH) auf der Tagesordnung. Im Jahr 2020 wurde ein Ingenieurbüro beauftragt, alle möglichen Energieträger für die Fernwärmeerzeugung in der Gemeinde zu bewerten und mögliche Lösungen vorzuschlagen. Anfang 2021 wurden die Ergebnisse dem Aufsichtsrat der EVG und der Gemeindevertretung vorgestellt. Am 22. April 2021 hatten dann die Gemeindevertreter ein straffes Arbeitspensum zu erledigen. Zuerst Besichtigung der Wärmeerzeugungsanlagen der Biomasse GmbH und der EVG mbH. Danach eine intensive Arbeitsberatung mit dem Aufsichtsrat. Auf der anschließenden Gemeinvertretersitzung wurden dann die Weichen für die Zukunft gestellt. Einstimmig beschlossen die Mitglieder, dass die Fernwärmeversorgung und Fernwärmeerzeugung ab dem 1. Januar 2023 aus kommunaler Hand erfolgen soll. Ein Überleitungsvertrag regelt die entscheidenden Schritte. Die Gemeindevertreter werden in jeden einzelnen Schritt mit einbezogen. Mit einer Gegenstimme entschieden sich die Gemeindevertreter dafür, dass Holzhackschnitzel der Hauptwärmeträger für die Fernwärme bleiben. Dieser Wärmeträger unterliegt nicht der CO2-Bepreisung und das wird sich dämpfend auf die Heizkosten auswirken. Und wieder einstimmig wurde festgelegt, dass schrittweise, entsprechend den finanziellen Möglichkeiten der EVG, die Anlagen und Betriebsmittel erneuert werden. Alle Anwesenden waren sich einig, dass das die richtigen Festlegungen sind, um auch in Zukunft eine sichere, bezahlbare und umweltfreundliche Wärmeversorgung zu gewährleisten.

Der Sozialausschuss und der Haupt- und Finanzausschuss haben sich auf ihren Sitzungen mit zwei wichtigen Themen auseinandergesetzt. Sehr intensiv wurde der Vorschlag beraten, auf der Bleiche eine öffentliche Toilette zu errichten. Allen ist bewusst, dass Sanitärausstattungen in öffentlichen Bereichen hohen Beanspruchungen ausgesetzt sind. Gleichzeitig erwarten die Nutzer viel von den sanitären Anlagen: Design, Funktionalität und Sicherheit sind nur einige der Punkte, die bei der Planung beachtet werden müssen. Bei der Planung öffentlicher Sanitärräume steht die Gemeinde vor der anspruchsvollen Aufgabe, verschiedene Anforderungen an Funktionalität, Sicherheit, Hygiene, Wartungsfreundlichkeit und Nachhaltigkeit mit ansprechendem Design und hoher Aufenthaltsqualität in Einklang zu bringen. Neben einer zu ermittelnden Nutzerfrequenz und beabsichtigtem sowie unbeabsichtigtem Vandalismus sind es vor allem auch die Hygiene, der wirtschaftliche Betrieb und die Nachhaltigkeit, die zu beachten sind. Gleichzeitig haben sich im Laufe der Zeit die Ansprüche der Nutzer gewandelt, die ein angenehmes, sauberes Ambiente und einfach zu bedienende Einrichtungen bei Wahrung ihrer Intimsphäre erwarten.

Es gilt, bereits bei der Planung eine eingehende Analyse der zu erwartenden Beanspruchungen des speziellen Sanitärraums durchzuführen. Dabei sind die Anzahl der bereitzustellenden WCs, Urinale und Waschplätze als auch die barrierefreie Ausgestaltung in den entsprechenden Richtlinien eindeutig geregelt. Auch das Zerstörungsrisiko sowie die Instandhaltung sind zu berücksichtigen. Ebenso ist die Barrierefreiheit ein Recht für Menschen mit Bewegungseinschränkungen. Daher müssen technische und architektonische Vorkehrungen getroffen werden, die jedermann den Zugang und ein Maximum an Unabhängigkeit ermöglichen.

Unter Beachtung dieser genannten Kriterien, der zu erwartenden Investitions- und Bewirtschaftungskosten war man sich einig, solch eine Maßnahme in der nächsten Zeit nicht in Angriff zu nehmen.

Eine interessante Diskussion gab es zur Kriegsgräberstätte am Jagdschloss. Einigkeit besteht darin, diese wichtige Stätte auch für kommende Generationen als Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg zu erhalten und würdig zu gestalten. Notwendige finanzielle Mittel werden in die kommenden Haushalte der Gemeinde eingestellt. Neugestaltet sollen auch das Umfeld des Kriegerdenkmals des Ersten Weltkrieges und der Erinnerungsstelle für die Opfer des Zweiten Weltkrieges werden.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Sanierungsmaßnahmen des ehemaligen Holztränkplatzes des VEB Osmose machen große Fortschritte. Ab dem 18. Juni 2021 wird dann auch mit der Sanierung des kontaminierten Walls auf dem Gelände der Gemeinde und der Wohnungsgesellschaft begonnen. Das Ziel, die Sanierung der gesamten Fläche bis zum 31.12.2021 abzuschließen, ist realistisch.

Ich wünsche Ihnen, uns allen, dass wir auch weiterhin mit Zuversicht und Optimismus in die Zukunft schauen.

Manfred Labitzke

Bürgermeister

April 2021

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Gelbensande,

die jüngste Entwicklung bei den Corona-Neuinfektionen gab Anlass zu vorsichtigem Optimismus. Behördliche Maßnahmen, die angelaufene Impf-Kampagne, vor allem aber unsere Disziplin scheinen eine Trendwende anzuzeigen. Erste Lockerungen von Einschränkungen hat es bereits gegeben, weitere Erleichterungen werden diskutiert. Doch die bisherigen Fortschritte stehen auf tönernen Füßen. Mutationen des Virus, wieder steigende Infektionszahlen und eine mögliche „dritte Welle“ sind Gründe für erneut wachsende Sorge.

Diese Unsicherheit wirkt sich auch auf die Umsetzung unserer geplanten Maßnahmen aus. Bei wichtigen Projekten der Gemeinde haben wir neue Formen gesucht, um eine breite Mitarbeit zu ermöglichen. In einer erweiterten Hauptausschusssitzung, auf der sich Gemeindevertreter und alle sachkundigen Einwohner einbringen konnten, wurde über die mögliche Nachnutzung des Holztränkplatzes der ehemaligen Osmose als „Kultur- und Bewegungsraum“ ausführlich beraten. Im Vorfeld fand ein Meinungsaustausch mit dem Seniorenbeirat, dem Sportverein, dem Heidetreff und der Feuerwehr statt. Nach der Abstimmung mit dem Staatlichen Umweltamt kann dann die Gemeindevertretung im April die weiteren Arbeitsschritte für die Umsetzung des „Gestaltungskonzept der Fläche zwischen dem Schlossweg und der Transitstraße“ beschließen.

Im engen Zusammenhang steht damit auch das Projekt „Zukünftige Entwicklung der Energieversorgungsgesellschaft mbH Gelbensande. In den vergangenen 10 Monaten hat ein Ingenieurbüro alle möglichen Varianten der Wärmeerzeugung untersucht. Aus technischer Sicht können wir 3 technische Möglichkeiten umsetzen. Bis zur April-Sitzung der Gemeindevertretung werden alle betriebswirtschaftlichen und städtebaulichen Aspekte untersucht, um auch hier eine Entscheidung zu fällen. Ziel ist es, ab dem 1. Januar 2023 mit einer dem technischen Stand entsprechenden Anlage das Versprechen umzusetzen, dass die Heizkosten nicht steigen. Ein mutiger Ansatz, wenn wir uns den Trend auf dem Weltmarkt ansehen.

Erhaltung der Umwelt, Nachhaltigkeit und Schutz der Natur spielt in unserer Gemeinde eine große Rolle.

Eine wichtige Aufgabe ist für unsere Gemeinde die Wasserwirtschaft. Der Wasser- und Bodenverband „Untere Warnow Küste“ (WBV), der unsere Aufgaben wahrnimmt, betreibt das Schöpfwerk Hirschburg am Körkwitzer Bach. Die Anlage schöpft Wasser aus einem Einzugsgebiet von ca. 1.160 ha in den Körkwitzer Bach. Die Gemeinde Gelbensande gehört hier zum Einzugsbereich. Die Pumpen des Schöpfwerkes sind bereits seit 2015 komplett ausgefallen. Der jetzige Schöpfwerksbetrieb wird mit Hilfe von 2 Havariepumpen gesichert. Die Sanierung des Schöpfwerkes ist auf Grund der Schädigungen am Schöpfwerk selbst und den Ausfall der Pumpen nicht wirtschaftlich. Der WBV schlug daher bereits 2015 den Schöpfwerksneubau vor. Durch ungeklärte Eigentumsverhältnisse konnte die Planung und Umsetzung der Maßnahme nicht fortgesetzt werden. Der WBV plante im Jahr 2017 die Maßnahme um und beantragte Fördermittel für das Projekt "Deichrückverlegung am Körkwitzer Bach zur lateralen Vernetzung und Entwicklung naturnaher Gewässer- und Auenstrukturen". Die Gesamtmaßnahmekosten belaufen sich auf 3.700.000 €, bei einer Förderquote von 90% hat die Gemeinde Gelbensande an der Finanzierung einen Eigenanteil in Höhe von 54.000 € zu tragen.

Die Gemeindevertretungen von Blankenhagen und Gelbensande haben beschlossen, gemeinsam Fördermittel für den Bau eines Radweges von Blankenhagen-Baumkate bis Willershagen-Bahnhof zu beantragen. Unser Beitrag zur Nachhaltigkeit.

Aber auch Unternehmen in der Gemeinde leisten einen aktiven Beitrag zum Naturschutz. Auf der bewaldeten Fläche der Osmose wurden Nistkästen, Fledermaushäuser und ein Lurchenzaun errichtet. Das Pflegeheim in Gelbensande möchte mit einer „Vogelhäuschen-Aktion“ Menschen aus Gelbensande und Umgebung aufrufen, dort Vogelhäuschen vorbeizubringen. Das symbolische Ziel ist dabei die 30, weil das Heim bald sein 30-jähriges Jubiläum feiern wird. Die „gespendeten“ oder selbstgebauten Vogelhäuschen sollen dann individuell gestaltet und mit Nummern kennzeichnet werden. In den Bekanntmachungskästen der Gemeinde werden die genauen Modalitäten nochmal aufgezeigt.

Aber, was nützen die vielen Aktivitäten von vielen, wenn einige sich in der Gemeinde über Normen hinwegsetzen. Viele Menschen haben sich mit Entsetzenan mich und an die Gemeindearbeiter gewandt, als sie an einem Wochenende am Schlossweg eine Halde mit Bauschutt, Asbest und Zimmertüren auffanden. Jeder sollte auch prüfen, ob das Abwerfen von Laub und Rasenschnitt in die offenen Gräben an den Wegen und Straßen in Ordnung ist.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

der Leerstand in der Ladenstraße im Birkenweg 1 bis 5 ist seit Jahren ein Problem, was immer wieder zu Diskussionen führte. Den Gemeindevertretern war bewusst, dass dieser städtebauliche Missstand beseitigt werden sollte. Es gab in der Vergangenheit verschiedene Ansätze. Nach intensiven Gesprächen mit den Eigentümern hat die Geschäftsführung der Wohnungsgesellschaft eine Teillösung gefunden. Der Birkenweg 2 und 5 gehen ins Eigentum der Gesellschaft über und werden einer zeitnahen Nutzung zugeführt.

Lassen sie uns weiter die aktuelle Situation mit Disziplin, Suche nach neuen Lösungen und Optimismus angehen. Ich wünsche uns allen Gesundheit.

Manfred Labitzke,

Bürgermeister

März 2021

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Gelbensande,

das Wort des Jahres, die Corona-Pandemie,mag wahrscheinlich die Mehrheit von uns nicht mehr hören, aber es bestimmt nach wie vor unseren Alltag, unsere Gespräche,unsere Beziehungen untereinander. Leider gibt es auch Mitmenschen, die mit Falschmeldungen und dem Schüren von Gerüchten für Unsicherheit sorgen. Im Februar strahlte ein privater Fernsehsender in einer »explosiven« Sendung die angebliche Sensation breit, dass im Gelbensander Pflegeheim die Mitarbeitenden falsche Mund- und Nasenmasken von ihrem Arbeitgeber bekommen. Die Heimleitung hat mir mitgeteilt, dass dieser Bericht zu 100% gelogen ist. Die zuständige Heimaufsicht hat sich unmittelbar nach diesem Bericht ein eigenes Bild gemacht und ist zu einem eindeutigen Ergebnis gekommen: Die Heimleitung arbeitet korrekt nach den geltenden Bestimmungen. Schade, dass versucht wird, die Arbeit von Menschen so zu diskreditieren.

Im vergangenen Monat habe ich über den Bauanlauf auf der Osmose-Fläche geschrieben. Die Gemeinde und die Wohnungsgesellschaft sind als Eigentümer des hinter dem Mehrgenerationenhauses liegenden kontaminierten Walls für die Finanzierung der Sanierungsarbeiten verantwortlich. In enger Zusammenarbeit mit dem Landesförderinstitut haben wir alle möglichen Fördermöglichkeiten in Anspruch genommen. Jetzt liegen die Bescheide vor. Von den für die Gemeinde anfallenden Kosten, in Höhe von 993.200 €, trägt der Gemeindehaushalt 13,3 %, also 132.300 €. Die intensiven Gespräche und Kontakte in Schwerin haben sich gelohnt. Ende Januar 2021 hat der Landtag MV ein Gesetz zur Ablösung der Altverbindlichkeiten (im Volksmund Altschulden) bei den kommunalen Wohnungsunternehmen beschlossen. Die Wohnungsgesellschaft Gelbensande mbH hat zum 28. Februar 2021»Altschulden« in Höhe von 680.000 €. Die Gemeinde als 100% ige Gesellschafterin hat sofort den Antrag gestellt, dass diese Verbindlichkeiten zeitnah abgelöst werden. Das verbessert deutlich den finanziellen Spielraum der Geschäftsführung, zum Wohle der Mieterinnen und Mieter.

Der Bund stellt im Rahmen seines Klimaschutzpaketes aus dem Sonderprogramm»Stadt und Land« dem Land MV von 2020 bis 2023 knapp 26 Millionen € Bundesfinanzhilfen für die Förderung des Radverkehrs zur Verfügung. Ziel ist der Aufbau eines sicheren, in lückenlosen Netzen geplanten und mit geringen Verlustzeiten nutzbaren Radverkehrssystems. Es geht dabei nicht um touristische Radwege, es geht um Radwege, die von den Einheimischen für ihre alltäglichen Wege genutzt werden, um den Alltagsradverkehr. Um die Fördervoraussetzung zu erreichen,ist ein entsprechendes »Radverkehrskonzept« zu erarbeiten. Dieses Konzept kann durch eine kleine Arbeitsgruppe aus Bürgerinnen und Bürgern, Verwaltung, Gemeindevertretern und Vereinen erstellt werden. Fachlicher Rat kann aber auch durch die»Arbeitsgemeinschaft für fahrrad- und fußgängerfreundliche Kommunen in MV« eingeholt werden. Die Gemeindevertreter werden sich intensiv mit dieser Thematik beschäftigen und eventuell einen entsprechenden Antrag auf Fördergelder im Frühjahr dieses Jahres stellen.

In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Anträge von Grundstückseigentümern, Kleinstflächen, die im Eigentum der Gemeinde stehen, zu erwerben. Meistens Flächen, die seit Jahrzehnten privat genutzt werden. In der Regel stimmt die Mehrheit der Gemeindevertreter solchen Anträgen zu. Das ist gut so, denn hier wird nicht das»Tafelsilber« der Gemeinde veräußert, sondern die Interessen der Bürgerinnen und Bürger und das öffentliche Interesse werden zusammengeführt. Der Amtsausschuss des Amtes Rostocker Heide hat auf seiner letzten Sitzung eine befristete Stelle bestätigt,die sich mit der schnellen Abarbeitung dieser Fälle beschäftigen wird.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die umfangreichen Baumfällarbeiten in der Gemeinde sind nach wie vor in der Diskussion. Die Gemeinde hat 2019 das Grundstück um das Regenrückhaltebecken an der B105 erworben. Der darauf befindliche Parkplatz wurde an die Wohnungsgesellschaft weiterverkauft. Die davor liegende »illegale Müll- und Abfalldeponie« haben die Mitarbeiter des Bauhofes und der WGG in eine ansehnliche Freifläche verwandelt. Der Hauptausschuss schlägt vor, dort eine Streuobstwiese mit alten norddeutschen Apfelbäumen anzulegen. Übrigens, das Totholz der gefällten Weiden wurde zu Tot-holzmieten aufgeschichtet, die Käfer werden sich freuen. Auch in diesem Jahr, dank Corona, werden wir am 8. März keine traditionelle Frauentagsfeier durchführen. Eine kleine Überraschung wird es trotzdem geben, aber wir werden auch eine Möglichkeit suchen, dass wir einen öffentlichen Rahmen finden. Lassen sie uns weiter die aktuelle Situation mit Disziplin, Suche nach neuen Lösungen und Optimismus angehen. Ich wünsche uns allen Gesundheit.

Manfred Labitzke

Bürgermeister

Kontakt

Bürgermeister

Manfred Labitzke

über

Amt Rostocker Heide

Eichenallee 20a

18182 Gelbensande

Öffnungszeiten:

jeden 1. und 3. Dienstag im Monat

von 16:00 - 18:00 Uhr

Heidering 8

18182 Gelbensande

Telefon über Amt Rostocker Heide

038201/5000

Mail: buergermeister-gelbensande@t-online.de

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